Alexander Baab
Alexander Baab

Alexander Baab ist einer von drei Budgetnehmern, die bei der Mobotix AG in Winnweiler­-Langmeil ihren Platz gefunden haben. Noch während seiner Berufsbildungszeit bei den Westpfalz­ Werkstätten Kaiserslautern-Siegelbach begann er dort seine Praktikumsphase. Nach Ende der Berufsbildungsmaßnahme wurde dort ein ausgelagerter Arbeitsplatz für ihn eingerichtet, da die Mobotix AG zu diesem Zeitpunkt noch keinen Arbeitsplatz im Rahmen des Budget für Arbeit für ihn einrichten konnte. Das änderte sich 2008 und Herr Baab erhielt zum 1. Mai 2008, als erster von drei Kandidaten, einen durch das Budget für Arbeit geförderten Arbeitsvertrag. Seitdem ist er nun dort angestellt. Das Interview führte Karsten Lutz, der als Fachkraft für betriebliche Inklusion in den Westpfalz-Werkstätten Landstuhl tätig ist.

Mario Barth
Mario Barth

Nach einer abgeschlossenen Ausbildung zum Elektromonteur erkrankte Mario Barth schwer. Es folgte die Aufnahme in die Westpfalz-Werkstätten, hier in die Betriebsstätte DiPro in Ramstein. Schnell wurden seine guten Kenntnisse deutlich und ein baldiges Praktikum bei der Mobotix AG in Winnweiler-Langmeil war der nächste Schritt auf seinem Berufsbildungsweg. Schon nach einem Jahr konnte Herr Barth seine Berufsbildungsmaßnahme bei den Westpfalz-Werkstätten beenden, da ihm, durch die Förderung im Rahmen des Budget für Arbeit, dort ein Arbeitsplatz angeboten werden konnte. Als zweiter von heute drei Budgetnehmern trat Herr Barth am 1. Juni 2008 seinen offiziellen Dienst bei der Mobotix AG an, wo er bis heute beschäftigt ist. Das Interview führte Karsten Lutz, der als Fachkraft für betriebliche Inklusion in den Westpfalz-Werkstätten Landstuhl tätig ist.

Christian Blasig in der Küche
Christian Blasig

Christian Blasig hat vor ca. 12 Jahren als Bäckerhelfer gefördert durch das Budget für Arbeit bei einer Bäckerei begonnen, nach 7 Jahren hat er seinen Arbeitsplatz aufgrund der Firmeninsolvenz verloren. Vor 5 Jahren hat er dann in der Seniorenresidenz der Verbandsgemeinde Nieder-Olm begonnen. Er wird wieder mit dem Budget für Arbeit gefördert. Er arbeitet nun in der Küche. Gracia Schade vom Projekt Kommune Inklusiv aus Nieder-Olm führte folgendes Interview mit Christian Blasig:

Tamara Dell am Empfang des ZsL Mainz
Tamara Dell

Tamara Dell hat den Weg aus der Werkstatt für behinderte Menschen zu einem Arbeitsplatz auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt am Empfang des Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen (ZsL) in Mainz mit Hilfe des Budget für Arbeit geschafft. Gracia Schade vom Projekte Kommune Inklusiv in Nieder-Olm, sprach mit Tamara Dell, mit der sie vor einigen Jahren, als sie noch Geschäftsführerin des ZsL Mainz war, den Arbeitsplatz geschaffen und das Budget für Arbeit beantragt hatte.

Michael Endres
Michael Endres

Nach einer Ausbildung zum Fachwerker im Gartenbereich arbeitete Michael Endres 20 Jahre in einem Gartenfachmarkt. Ständig steigende Anforderungen, hoher Arbeitsdruck und die Wegrationalisierung vieler Arbeitsplätze führten für Herrn Endres schließlich zu für ihn nicht mehr zu bewältigenden Belastungen und zum Ausscheiden aus seinem Arbeitsverhältnis. Am 13. Juli 2009 startete er sein Eingangsverfahren in den Westpfalz-Werkstätten in Kaiserslautern-Siegelbach und wechselte zum 13. Oktober 2009 dort in den ambulanten Berufsbildungsbereich. Im Praktikum bei der Mobotix AG Winnweiler-Langmeil fand er seinen Platz und wurde dort zum 31. Oktober 2011 in ein durch das Budget für Arbeit gefördertes Arbeitsverhältnis übernommen. Herr Endres ist der dritte Budgetnehmer, den die Mobotix AG bei sich eingestellt hat. Das Interview führte Karsten Lutz, der als Fachkraft für betriebliche Inklusion in den Westpfalz-Werkstätten Landstuhl tätig ist.

Sven Hilcher
Sven Hilcher

Sven Hilcher arbeitet seit dem 1. Dezember 2018 in einem durch das Budget für Arbeit geförderten Arbeitsverhältnis bei Familie Klug im „Hofladen Klug" in Enkenbach-Alsenborn. Sein Lehrer, Martin Ungemach, hatte ihm den Kontakt zu Familie Klug hergestellt. Herr Hilcher brachte seine zukünftige Stelle also sozusagen „mit' als er seine Berufsbildungsmaßnahme in den Westpfalz­ Werkstätten Kaiserslautern-Siegelbach begann. Nach kurzer Verweildauer im Berufsbildungsbereich begleitete ihn seine Bildungsbegleiterin Diana Blauth bis zum Ende seiner Maßnahme ambulant im Praktikum vor Ort. Für Sandra Sippel und Peter Klug, Inhaber des Hofladens, ist er dort nicht mehr wegzudenken. Das Interview führte Karsten Lutz, der als Fachkraft für betriebliche Inklusion in den Westpfalz-Werkstätten Landstuhl tätig ist.

Melanie Hilpert
Melanie Hilpert

Melanie Hilpert arbeitet seit dem 1. Juni 2011 in einem durch das Budget für Arbeit geförderten Arbeitsverhältnis in der Kindertagesstätte "Heidschnucke" in Baalborn. Schon während ihrer Berufsbildungsmaßnahme in den Westpfalz-Werkstätten Kaiserslautern-Siegelbach hatte sie dort im Praktikum gestartet. Der Wechsel in ein durch das Budget für Arbeit gefördertes Arbeitsverhältnis erfolgte direkt im Anschluss an ihre Berufsbildungszeit. Das Interview führte Karsten Lutz, der als Fachkraft für betriebliche Inklusion in den Westpfalz-Werkstätten Landstuhl tätig ist.

Karsten Lutz
Karsten Lutz

Landstuhl (kobinet) Karsten Lutz arbeitet seit 1997 für die Westpfalz-Werkstätten im rheinland-pfälzischen Landstuhl und wirkt dort seit 2005 im Rahmen einer Stabsstellenfunktion als Fachkraft für die betriebliche Inklusion. Was möglich ist, wenn die betriebliche Inklusion sozusagen zur Chefsache in einer Werkstatt für behinderte Menschen erklärt wird, zeigen die 88 Vermittlungen ins Budget für Arbeit seitdem dieses im Jahr 2006 in Rheinland-Pfalz gestartet wurde. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul führte daher folgendes Interview mit Karsten Lutz zu den Möglichkeiten und Grenzen des Budget für Arbeit.

Marianne Münz
Marianne Münz

Marianne Münz hat 30 Jahre in der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) gearbeitet. Heute ist sie Mitarbeiterin des Projektes inklusiv leben lernen des Bistum Trier in Bad Kreuznach, das mit einer Reihe von Organisationen kooperiert. Die Beschäftigung wurde u.a. deshalb möglich, da der Arbeitgeber den Zuschuass aus dem Budget für Arbeit bekommt. In einem Statement beschreibt Marianne Münz ihre derzeitige Situation wie folgt:

"Das Budget für Arbeit bedeutet für mich, ich kann jetzt die Arbeit machen, die ich immer schon machen wollte. Ohne das Budget hätte ich die Stelle nicht annehmen können. Ich brauche für meine Arbeit eine gute Arbeitsassistentin, um diese Arbeit gut machen zu können. Ich habe 30 Jahre in der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) gearbeitet, ohne das Budget würde ich heute immer noch dort arbeiten“, berichtet Marianne Münz.

 

Recep Özdemir
Recep Özdemir

Recep Özdemir arbeitet bei der Firma K Produktion in Hamburg im Rahmen des Budget für Arbeit. Folgenden Text hat er über seine Erfahrungen in der Werkstatt für behinderte Menschen und zu seinem jetzigen Arbeitsplatz auf dem ersten Arbeitsmarkt im Rahmen des Budget für Arbeit verfasst.

Jessica Radtke in der Küche
Jessica Radtke

Jessica Radtke arbeitet in der Seniorenresidenz der Verbandsgemeinde Nieder-Olm seit 10 Jahren als Stationshilfe im Rahmen des Budget für Arbeit. Gracia Schade vom Projekt Kommune inklusiv aus Nieder-Olm sprach mit Jessica Radtke über ihre Erfahrungen.

Joachim Schmöckel
Joachim Schmöckel

Joachim Schmöckel ist Leiter der Seniorenresidenz Nieder-Olm. Träger der Einrichtung ist die Gesellschaft für ambulante und stationäre Altenhilfe mbH (GfA). Gracia Schade vom Projekt Kommune inklusiv der Verbandsgemeinde Nieder-Olm sprach mit Joachim Schmöckel über seine Erfahrungen mit der Beschäftigung behinderter Menschen im Rahmen des Budget für Arbeit.

Jens Weichel
Jens Weichel

Jens Weichel ist Schwerbehindertenvertreter der Firma Mobotix AG in Winnweiler­-Langmeil, die bereits drei behinderte Menschen im Rahmen des Budget für Arbeit beschäftigt und die Einstellung drei weiterer Personen im Rahmen dieser Alternaitvförderung zur Beschäftigung in einer Werkstatt für behinderte Menschen auf sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen plant. kobinet-Redakteur Ottmar MIles-Paul sprach mit dem Schwerbehindertenvertreter der Firma über die bisherigen Erfahrungen mit dem Buget für Arbeit und die Möglichkeiten und Nöte der Schwerbehindertenvertretungen in Betrieben.